Arten von Schleifpapier

Arten von Schleifpapier

Generell muss man beim Thema Schleifpapier erst einmal zwischen den verschiedenen Schleifpapierarten unterscheiden. Man kann Schleifpapier in den unterschiedlichsten Arten erwerben, z.B. als Rolle, Schleifblatt, Schleifband oder z.B. auch als Quick-Change-Discs. Was für einen die richtige Schleifpapierart ist, hängt natürlich von der Anwendung ab. Viele Heimwerker bevorzugen eine Schleifpapierrolle, da sich so selbst die gewünschte Länge zuschneiden können und dies langfristig oftmals günstiger sein kann als schon zugeschnittene Schleifblätter. Allerdings geht dies oft nur beim Handschliff. Falls man ein Schleifblatt für den Exzenterschleifer benötigt, möchte man im Normalfall ein Schleifblatt mit Kletthaftung. Es ist also wichtig vor dem Kauf von Schleifpapier erst einmal festzustellen, was für eine Schleifpapierart man für seine Anwendung benötigt.

Kornarten, Körnung und Streuart

Jedes Schleifpapier hat verschiedene Kornarten, Körnungen und Streuarten. Es ist äußerst wichtig die richtige Kornart, Körnung und Streuart für seine Anwendung zu identifizieren, da man sonst keine gute Schleifergebnisse erzielen kann.

Kornart:
Als Kornart bezeichnet mal die unterschiedlichen Arten von Mineralien welche bei der Produktion des Schleifpapiers verwendet werden. Die Mineralien sind maßgeblich für die Bearbeitung bzw. Zerspanung des zu bearbeitenden Materials verantwortlich. Deshalb hat die Kornart einen sehr großen Einfluss auf das Schleifergebnis.

Unterschiedliche Kornarten sind beispielsweise:

  • Siliziumkarbid
  • Korund (Aluminiumoxid)
  • Zirkonkorund
  • Keramischer Korund

Der Hersteller Klingspor hat hierzu eine sehr klare Klassifizierung der Kornarten erstellt.

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Quelle: Klingspor.de

Körnung:
Wie schon in einem andern Blogpost beschrieben ist Schleifpapier in unterschiedlichen Körnungen erhältlich. Die Kornzahl, welche sich an der Maßeinheit Mesh orientiert gibt die Anzahl der Maschen eines Netzes pro Zolleinheit an. Je größer diese Zahl ist, umso feiner ist die Körnung. Demnach ist ein Schleifpapier mit einer Körnung von 400 feiner als ein Schleifpapier mit einer Körnung von 100.

Generell kann man sagen, dass eine alle Körnungen bis 40 als grobe Körnung bezeichnet werden können. Mittel Körnungen bezeichnet man oft von 40 bis 80; fein Körnungen von 100 – 180 und sehr fein alles über 180. Sehr feine Körnungen dienen beispielsweise des Nachschleifens oder des Feinschleifens von Öberflächen, während bei einem groberen Korn mehr zerspant wird und dadurch die Oberfläche noch relativ rau bleibt.

Streuart:
Die Streuart gibt auch wichtige hinweise auf die Eigenschaften des Schleifpapiers. Generall kann man zwischen einer offenen, halboffenen und einer dichten Streuart unterscheiden. Bei einer halboffenen Streuart ist die Unterlage mit 70% – 80% des Schleifkorns belegt. Demnach hat man zwischen den verschiedenen Kornspitzen noch Zwischenräume und das Schleifpapier hat einen höheren Materialabtrag. Offene Streuarten haben noch größere Zwischenräume und demnach einen noch größeren Materialabtrag, während dichte Streuarten nur sehr wenig Zwischenräume und demnach auch nur einen geringeren Materialabtrag haben.

Sämtliche Schleifpapierarten können Sie mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis auf www.schleiftitan.de erwerben.

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