Das Schleifpapier

Zu Anfang wurde das Schleifpapier hauptsächlich zur Bearbeitung von Holz verwendet. Heutzutage gibt es allerdings Schleifmittel auf Unterlage für die verschiedensten Materialien wie z.B. Metall, Kunststoff, Stahl oder für die Bearbeitung von Lacken. Wichtige Faktoren bei der Auswahl des richtigen Schleifpapiers sind unter anderem Streuart, Kornart, die Bindung, sowie die Unterlage des Schleifpapiers.

In anderen Blogposts in diesem Blog werden diese Faktoren nochmals im Detail erläutert.

Schleifpapier kann meist von Hand, auf Exzenterschleifern, Schwingschleifern, Parkettschleifern und auf vielen weiteren Maschinen benutzt werden. Je nach Anwendung gibt es auch kletthaftendes Schleifpapier.

Schleifpapier ist in verschiedenen Körnungen erhältlich. Die Kornzahl, welche sich an der Maßeinheit Mesh orientiert gibt die Anzahl der Maschen eines Netzes pro Zolleinheit an. Je größer diese Zahl ist, umso feiner ist die Körnung. Demnach ist ein Schleifpapier mit einer Körnung von 400 feiner als ein Schleifpapier mit einer Körnung von 100.

Als Kornart bei den Schleifmitteln wurde früher hauptsächlich Feuerstein, Granat und Schmirgel verwendet. Heutzutage sind es vorläufig synthetische Kornarten wie Aluminiumoxic, Siliciumcarbid oder Zirconiumoxid.

Hier ein Beispiel wie man es oft in den Profi- und Heimwerkershop im Internet findet:
beispiel-schleifpapier
Quelle: Schleiftitan.de

Dieses Schleifpapier ist für einen Exzenterschleifer oder zum Handschleifen geeignet, wie man anhand der Bilder sieht. Es wird auch direkt deutlich, dass dieses Schleifpapier am besten für die Anwendung von Farbe/Lack/Spachtel und Holz verwendet wird. Auch Metall Universal kann damit geschliffen werden, aber mit einem weniger guten Ergebnis. Für andere Materialien wie z.B. Kunstoff ist das Papier aus dem Beispiel nicht geeignet.

Weitere Informationen die der Onlinehändler angibt, sind z.B: die Bindung, Kornart, Streuart und die Unterlage.

Eine halboffene Streuart bedeutet beispielsweise dass die Unterlage mit ca 70 – 80 % mit Schleifkorn belegt ist. Dies hat zur folge, das zwischen den unterschiedlichen Kornspritzen größere Zwischenräume sind und demnach dieses Papier einen erhöhten Materialabtrag zur folge hat. Eine offene Streuart hat demnach zur folge einen noch größeren Spanraum und daher einen noch größeren Materialabtrag. Währen eine dichte Streuart eher für die Materialbearbeitung/Oberflächenbearbeitung geeignet ist.

Dies war ein kleiner Überblick generell über das Schleifpapier. In anderen Blogposts finden Sie weitere detaillierte Informationen rund um die Benutzung, Tests oder Vergleiche zum Schleifpapier.

Noch eine kleine Info zum Abschluss: Isaac Fisher Jr. aus Springfield(Vermont) erhielt 1834 ein Parent auf den Herstellungsprozess von Schleifpapier und kann demnach als der Erfinder angesehen werden.

 

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